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GAG

Die gesplittete Abwassergebühr

Auf die Abwassergebühren wird keine Mehrwertsteuer erhoben.

Die Abwassergebühr im Gemeindegebiet Sersheim
Schmutzwasser (m³)
ab 2018Euro/m³1,68
Niederschlagswasser (m²)
ab 2018Euro/m²0,35

Die Abwassergebühren werden aufgeteilt in die Schmutzwasser- und Niederschlagswassergebühr. Grundlage ist ein Beschluss des Landes Baden-Württemberg aus dem Jahr 2010.

Die Berechnung der Niederschlagswassergebühr ist von der versiegelten Fläche und deren Beschaffenheit abhängig. Die Meldung der Flächen ist mit Hilfe des Formulars und der Angabe zu den Flächenfaktoren für die Gesplittete Abwassergebühr (GAG) an die VES zu melden. Die Formulare stellen wir Ihnen hier bereit.

Fragen zur Meldung und zur Berechnung der versiegelten Fläche?

Entwässerung
Tel. 07142 7887 494 und 496
E-Mail: gag-sersheim[at]sw-bb.de

Fragen zur Abrechnung?

Kundenbüro VES
Tel. 07042 372 177
E-Mail: kundenbuero[at]ves-sersheim.de

Informationen zur Abwassergebühr

Informationen zur gesplitteten Abwassergebühr:

Mit Urteil vom 11. März 2010 hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg seine Rechtsprechung zur Erhebung von Abwassergebühren widerrufen und den bisher geltenden einheitlichen Frischwassermaßstab (Frischwassermenge=Abwassermenge) für rechtswidrig und nicht verursachergerecht erklärt. Gefordert wird von allen Kommunen in Baden-Württemberg eine nach Schmutz- und Regenwasserbeseitigung differenzierte und getrennte Gebührenbemessung (die sogenannte gesplittete Abwassergebühr).

Durch den Beschluss des Gemeinderats am 09.03.2012 wurde die gesplittete Abwassergebühr rückwirkend zum 01. Januar 2010 eingeführt. Bei der getrennten Veranlagung wird keine zusätzliche Gebühr erhoben, sondern die bestehende Abwassergebühr wird lediglich in zwei gesonderte  Bereiche aufgeteilt. Die Summe der beiden Gebührenanteile (Schmutz- u. Niederschlagswasser) setzt sich wie zuvor aus den zu verteilenden jährlichen Betriebskosten der Abwasserbeseitigung (Sammlung, Beseitigung u. Behandlung) zusammen.

Die Schmutzwassergebühr wird auch künftig nach der bezogenen Frischwassermenge in Kubikmeter (m³) ermittelt.
Maßgebend für die Niederschlagswassergebühr sind die an die öffentliche Abwasserbeseitigung angeschlosssenen bebauten und versiegelten Flächen der Grundstücke, die Regenwasser in die Kanalisation einleiten.